ISO 9001 · ISO/IEC 27001 · ENS Kategorie MITTEL · CVE-Autorität (CNA)

Sicherheit · Einbruchschutz

Installation von Alarm- und Einbruch­mel­de­an­lagen

Systeme, die die Anwesenheit einer Person an einem unerlaubten Ort erkennen und im richtigen Moment Alarm auslösen. Wir planen sie mit dem Sicherheitsgrad, der Ihrem Risiko entspricht, installieren und warten sie.

  • Verordnung INT/316/2011
  • UNE-EN 50131
  • Detektion und Alarmierung
  • Wartung

Einbruch­mel­de­technik

Abschreckung und Alarmierung, im Alltag einfach zu bedienen

Einbruchmeldeanlagen entwickeln sich ständig weiter und werden immer ausgefeilter. Bei der Planung vergessen wir aber das Wesentliche nicht: Sie müssen für jede Person, die sie täglich nutzt, leicht verständlich, bedienbar und überprüfbar sein.

Wir beraten Sie, wie Ihr System geplant werden sollte: Wir analysieren Ihren Fall und ermitteln, welche Lösung am besten zu dem Ort passt, den Sie schützen möchten. Wird ein Einbruch erkannt, wird Alarm ausgelöst und es greifen die Abläufe, die wir nach Ihren Anforderungen festlegen.

Systeme

Was zu einer Einbruch­mel­de­an­lage gehört

Wir kombinieren Innen- und Perimeterüberwachung, Abschreckung und Alarmierung je nach dem zu schützenden Ort.

Alarmzentrale

Empfängt die Signale der Melder, verwaltet die Bereiche und löst die Alarmierung aus.

  • Bereiche und Teilbereiche
  • Bedienteile und Handsender zum Scharfschalten
  • Ereig­nispro­to­koll

Innen­rau­m­über­wa­chung

Erkennt Anwesenheit oder Öffnung in den geschützten Räumen.

  • Bewe­gungs­melder
  • Öffnungs­kon­takte an Türen und Fenstern
  • Erschüt­te­rungs­melder an Wänden, Glas und Tresoren

Peri­me­ter­über­wa­chung

Schützt den Außenbereich, bevor der Eindringling das Gebäude erreicht.

  • Infrarot-Lichtschranken
  • Umgrenzungen von Geländen und Hallen
  • Zufahrten und Ladezonen

Nebelgenerator

Füllt den Raum in Sekunden mit Nebel und verhindert, dass der Eindringling sieht, was er mitnehmen will.

  • Lager und Wertbereiche
  • Auslösung durch die Zentrale
  • Ergänzung der Detektion

Signalisierung und Alarmierung

Die Alarmierung erfolgt nach den Abläufen, die wir gemeinsam mit Ihnen festlegen.

  • Innen- und Außensirenen
  • Benach­rich­ti­gung der zuständigen Personen
  • Vorbereitet für die Aufschaltung auf eine Notruf- und Service­leit­stelle

Video­ve­ri­fi­ka­tion

Mit den Kameras im Bereich lässt sich prüfen, was den Alarm ausgelöst hat.

  • Integration mit der Video­über­wa­chung
  • Überprüfung vor dem Eingreifen
  • Dem Ereignis zugeordnete Bilder

Vorschriften

Sicher­heits­grade von Alarmanlagen

Die Ministerialverordnung INT/316/2011 vom 1. Februar über den Betrieb von Alarmanlagen im Bereich der privaten Sicherheit stuft die Systeme je nach Risiko in vier Grade ein und verlangt, dass die Geräte die einschlägigen UNE-EN-Normen erfüllen, darunter die Normenreihe UNE-EN 50131 für Einbruchmeldeanlagen.

Sicher­heits­grade (Verordnung INT/316/2011)

  1. Grad 1

    Geringes Risiko

    Systeme mit akustischer Signalisierung, die nicht auf eine Notruf- und Serviceleitstelle oder Leitzentrale aufgeschaltet sind.

  2. Grad 2

    Geringes bis mittleres Risiko

    Wohnungen sowie kleine Betriebe, Geschäfte und Gewerbe, die auf eine Notruf- und Serviceleitstelle oder Leitzentrale aufgeschaltet werden sollen.

  3. Grad 3

    Mittleres bis hohes Risiko

    Betriebe, die zu Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet sind, und andere Einrichtungen, für die eine Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle oder Leitzentrale vorgeschrieben ist.

  4. Grad 4

    Hohes Risiko

    Unter anderem kritische Infrastrukturen, militärische Einrichtungen, Sprengstofflager sowie Unternehmen zur Verwahrung von Bargeld, Wertgegenständen oder Edelmetallen.

Unverbindliche Zusammenfassung: Maßgeblich für jeden Grad ist der Text der Verordnung INT/316/2011.

Umweltklassen (UNE-EN 50131-1)

  • Klasse I Innen
  • Klasse II Innen allgemein
  • Klasse III Außen geschützt oder innen unter extremen Bedingungen
  • Klasse IV Außen allgemein

Jedes Gerät muss den Grad des Systems und die Umweltklasse des Installationsorts erfüllen. Installation und Wartung von Systemen, die auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet sind, sind zugelassenen Sicherheitsunternehmen vorbehalten (spanisches Gesetz 5/2014 über private Sicherheit).

Methodik

So läuft ein Einbruch­s­chutz­pro­jekt bei uns ab

  1. Risikoanalyse

    Wir analysieren den Ort, seine Zugänge, die Nutzungszeiten und was geschützt werden muss.

  2. Design

    Wir legen Sicher­heits­grad, Bereiche, Melder und Alar­mie­rungs­wege fest.

  3. Installation

    Montage, Programmierung der Zentrale und Test jedes Melders.

  4. Schulung

    Wir erklären jedem Nutzer, wie er das System scharf- und unscha­rf­schaltet und überprüft.

  5. Wartung

    Zertifizierte vorbeugende Prüfungen und vorrangige Instandsetzung.

Integrierte Sicherheit

Die Alarmanlage, abgestimmt mit Ihrer übrigen Sicher­heits­technik

Ein einziges Team plant, installiert und wartet alle Systeme des Gebäudes.

CMMS und Kundenportal

Die Wartung Ihrer Alarmanlage – geplant und zertifiziert

Unsere eigene CMMS erstellt den Prüfkalender Ihres Systems, führt den Techniker mit einer Checkliste Komponente für Komponente und stellt das Prüfzertifikat aus. In Ihrem Kundenportal sehen Sie alles ein und melden bei Bedarf eine Störung.

  • Kalender der vorbeugenden Prüfungen direkt aus dem Vertrag
  • Prüfzertifikat, am Ende jedes Zeitraums ausgestellt und versandt
  • Dringende Meldungen per E-Mail, Telegram und am Wochenende per SMS
  • Auf dem Smartphone unter­schrie­bene Berichte als PDF mit SHA-256-Hash, per E-Mail versandt
Monatskalender der vorbeugenden Wartungen nach Gebäude und System, mit ihrem Status
Echter Screenshot unserer CMMS mit einem Demo-Kunden (fiktive Daten).

Branchen

Einbruch­mel­de­an­lagen für jede Art von Einrichtung

Öffentliche Gebäude

Verwal­tungs­ge­bäude, Bibliotheken, Sportanlagen und kommunale Einrichtungen.

Bildungs­ein­rich­tungen

Schulen, Gymnasien und Universitätsgebäude, die außerhalb der Unterrichtszeiten leer stehen.

Industrie und Hallen

Weitläufige Gelände mit Außenperimeter, Maschinen und Lagern.

Lager und Logistik

Wertvolle Waren und Ladezonen, die Detektion und Nebel erfordern.

Büros und Geschäfte

Geschäftsräume und Büros, die eine im Alltag einfach bedienbare Alarmanlage brauchen.

Technische Anlagen

Abgelegene Tech­nik­häus­chen, Behälter und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­s­tand­orte.

Sicher­heits­technik

Weitere Systeme, die wir planen, installieren und warten

Feuerlöscher neben der Brand­schutz­be­schil­de­rung

Brandschutz

Brandmeldung, Alarmierung, Löschtechnik und Wartung nach RIPCI.

Mehr erfahren
Hand, die eine Karte an ein Zutritts­kon­troll-Lesegerät hält

Zutritts­kon­trolle

Personen und Fahrzeuge, per Karte, Tastatur, Fingerabdruck oder Kennzeichen.

Mehr erfahren
Techniker bei der Prüfung eines Schaltschranks

Wartung

Vorbeugende Wartung und Instandsetzung von Sicher­heits­an­lagen.

Mehr erfahren

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Einbruch­mel­de­technik

Welchen Sicher­heits­grad braucht meine Alarmanlage?

Das hängt vom Risiko des Orts ab und davon, ob das System auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet wird. Die Ministerialverordnung INT/316/2011 definiert vier Grade, von Grad 1 (geringes Risiko, ohne Aufschaltung) bis Grad 4 (hohes Risiko, etwa kritische Infrastrukturen). Wir prüfen Ihren Fall und nennen Ihnen den passenden Grad.

Was ist die Umweltklasse eines Alarmgeräts?

Die Norm UNE-EN 50131-1 stuft Geräte nach der Umgebung ein, in der sie arbeiten, von Klasse I (innen) bis Klasse IV (außen allgemein). Ein Außenmelder muss neben dem Sicherheitsgrad des Systems auch die passende Umweltklasse haben.

Kann die Alarmanlage auf eine Notruf- und Service­leit­stelle (NSL) aufgeschaltet werden?

Ja. Installation und Wartung von Systemen, die auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet sind, sind private Sicherheitstätigkeiten, die zugelassenen Sicherheitsunternehmen vorbehalten sind (spanisches Gesetz 5/2014 über private Sicherheit). Wir bereiten das System für die Aufschaltung mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsgrad vor.

Ersetzt eine Alarmanlage Gitter oder Sicher­heits­sch­lösser?

Nein, sie ergänzt sie. Einbruchmeldeanlagen haben eine wesentliche abschreckende und alarmierende Funktion und wirken am besten zusammen mit mechanischen Maßnahmen wie Gittern, Sicherheitsglas oder Schlössern.

Lässt sie sich mit Video­über­wa­chung und Zutritts­kon­trolle integrieren?

Ja. Wir planen Sicherheit ganzheitlich: Die Einbruchmeldetechnik lässt sich mit der Videoüberwachung zur Alarmverifikation und mit der Zutrittskontrolle kombinieren, um zu wissen, wer berechtigt war.

Wie wird eine Alarmanlage gewartet?

Mit geplanten vorbeugenden Prüfungen von Zentrale, Meldern, Akkus und Übertragungswegen sowie Reparatur bei Störungen. Nach jeder Prüfung stellen wir das Prüfzertifikat aus, und alles ist in Ihrem Kundenportal sichtbar. Mehr dazu unter Wartung von Sicherheitstechnik.

Möchten Sie ein Gebäude vor Einbruch schützen?

Wir analysieren das Risiko, nennen Ihnen den passenden Sicherheitsgrad und planen, installieren und warten das System.